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Westtangente

Westtangente

Quelle: Stadt Freising

Die Westtangente ist ein Kernthema der CSU Freising, denn der Verkehrsinfarkt ist durch ein stetig steigendes Verkehrsaufkommen und zweier Bundesstraßen mitten durch Freising vorprogrammiert. Dass jeder mit dem Rad fahren solle, wie es bestimmte Parteien äußern, lässt man dabei besser unkommentiert. Eine Lösung durch eine Westtangente zwischen Thalhauserstraße und B11 sowie der Nord-Ost-Umfahrung ist für die CSU oberste Prämisse für ein lebenswertes Freising. Nun endlich ist die seit 46 Jahren diskutierte Verkehrsentlastung für Freising auf den Weg der Umsetzung gebracht worden, da die nötigen Mehrheiten mit Vernunft gehandelt haben. Der  Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern wurde zwar bereits im März 2011 rechtskräftig und ein Projektbeschluss durch den Stadtrat im September 2011 gefasst, der Bau der Westtangente wurde aber im September 2013 zusätzlich durch einen Bürgerentscheid (56,5% für die Westtangente und 43,5% dagegen) legitimiert. Natürlich ist beim Bau dem Schutz der Anwohner höchste Priorität einzuräumen, damit diese Entlastungsstraße nicht zu einer Bürger-Belastungsstraße verkommt. Die Routenführung ist nun auf die Variante WT1 Opt.2 festgelegt und verläuft wie folgt: Kreuzung Thalhauserstraße/Weihenstephaner Ring ist Anknüpfungspunkt der Westtangente in Form eines fünfarmigen Kreisverkehrs, taucht 150m südlich in einen Tunnel ab (705 m lang) und südlich der Moosach wieder auf, verläuft westlich am Vöttinger Weiher vorbei und mündet dann in die Kreuzung B11 und Kreisstraße 44 (Zufahrt zur Angerstraße ist vorgesehen). Durch einen Förderzuschuss von 70% der förderfähigen Kosten (ausgeklammert sind Ausgaben für Planung, Gutachten und ein Teil des Grunderwerbs)  durch die christlich-soziale Staatsregierung, 5 Mio.Euro durch den Umlandfonds und der restlichen Kostenteilung 50/50 zwischen Landkreis und Stadt verbleiben von den ca. 83 Mio. Euro noch ca. 17 Mio. Euro bei der Stadt. Nach Abzug der bereits angefallenen Kosten von ca. 7 Mio. Euro ist der verbliebende Betrag von 10 Mio. Euro für Freising machbar und dringend notwendig. Entlastungen bis zu ca. 29% bspw. im Bereich der Münchner Straße sind  bei einem wachsenden Verkehrsaufkommen entscheidend für ein qualitatives Wachstum von Freising im Bereich Leben, Wohnen und Arbeiten. Für die CSU Freising steht auch weiterhin der Erhalt eines lebenswerten Freisings auf der Tagesordnung ganz oben.